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Ein würdiges Finale: Die VLN biegt auf die Zielgerade ein

VLN-1441197461Am 31. Oktober steigt der letzte von zehn Akten der VLN Langstreckenmeisterschaft 2015. Der Nürburgring öffnet seine Pforten zum großen Finale. Auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nordschleife und Kurzanbindung geht es noch einmal um die Wurst – vielmehr um den Schinken. So ist es bereits Tradition, dass der Veranstalter des 40. DMV Münsterlandpokals für die Klassen- und Gesamtsieger neben den sonst üblichen Pokalen auch einen herzhaften Schinken als Trophäe überreicht. Für einige ein besonderer Anreiz, für diejenigen, die noch ein konkretes Ziel vor Augen haben, eine nette Zugabe. Von der letzteren Kategorie gibt es beim VLN-Finale noch eine ganze Reihe. Schließlich ist weder der BMW M235i Racing Cup, noch der Opel Astra GTC OPC Cup, noch die VLN-Meisterschaft entschieden. Spannende Duelle und rasante Renn-Action sind garantiert, wenn die Ringkämpfer ihren Arbeitsgeräten in der ‚Grünen Hölle’ alles abverlangen werden. Mit von der Partie sind dann auch Christian Menzel und Jeroen Bleekemolen, die die Scuderia Cameron Glickenhaus unterstützen.

Beim Finale der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring steht eine Premiere ins Haus. So wird beim 40. DMV Münsterlandpokal erstmals ein TCR-Auto an den Start gehen. Das TCR-Reglement entstand aus dem Seat-Cup und befindet sich mit der TCR International Series 2015 in seiner ersten, weltweit ausgetragenen Saison. Dem TCR-Reglement wird ein ähnlicher Erfolg wie dem GT3-Reglement vorausgesagt und verspricht spektakulären und bezahlbaren Motorsport. VLN-Generalbevollmächtigter Karl Mauer: „Ich bin sehr erfreut, dass wir das erste TCR-Fahrzeug auf dem Nürburgring begrüßen dürfen. Diese Fahrzeugklasse wird in Zukunft für die VLN wichtig werden.“ Die Premierenfahrt des Seat Leon Cup Racers durch die ‚Grüne Hölle’ wird ein doppeltes Vater-Sohn-Gespann bestreiten: Michael und Sandro Marsani sowie Axel und Max Friedhoff. Besonders die Väter, Axel und Michael, verfügen über jede Mange Nordschleifen-Erfahrung und zählen zu den VLN-Routiniers.

Und auch im Kampf um den Gesamtsieg wird es mächtig zur Sache gehen. Für die Farnbacher-Brüder, Dominik und Mario, wäre es der erste im Lexus RC-F GT3. Ein Rennen pausierten sie in der VLN, nachdem sie zuvor bereits einige Achtungserfolge mit der Neuentwicklung der Japaner erzielen konnte – eine Pole-Position und einen zweiten Rang. Für Lexus und Farnbacher-Racing somit eine unerwartet erfolgreiche Saison, der ein Sieg beim Finale die Krone aufgesetzt würde. Diese würde sich auch nur zu gerne James Glickenhaus endlich einmal in Empfang nehmen. Er schickt wieder einmal seine beiden Eigenkonstruktionen, die SCG003C, auf den Nürburgring. Die beiden extravaganten Geschosse sollen diesmal nicht nur durch ihr Design bestechen, weshalb die Scuderia Cameron Glickenhaus namhafte Piloten für ihre Cockpits verpflichtet hat. So wird GT-Spezialist Jeroen Bleekemolen seine Premiere im SCG003C geben und gemeinsam mit Manuel Lauck und Frank Mailleux auf Zeitenjagd gehen. Im Schwesterauto nehmen die alten Nordschleifen-Hasen Thomas Mutsch und Christian Menzel zusammen mit Jeff Westphal Platz. Menzel war bereits 2011 für das Glickenhaus-Team im Einsatz. Beim Saisonfinale 2011 pilotierte er den N.Technology P4/5 Competizione.

VLN-1443902514Während der niederländische Ex-DTM-Pilot Renger van der Zande im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Car Collection Motorsport gemeinsam mit Kenneth Heyer und Indy Dontje ebenfalls ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden möchte, hat ein weiterer Racer aus den Benelux-Ländern im BMW 325i ein ganz anderes Ziel vor Augen. Der Belgier Stefan van Campenhoudt möchte seine Führung im Meisterschaftsklassement verteidigen und sich zum ersten internationalen VLN-Champion krönen. Die ärgsten Verfolger, Dirk und Tim Groneck im Renault Clio, haben nur 0,07 Punkte Rückstand und werden ihrerseits alles unternehmen, nach 2013 erneut die Meisterschaft zu ergattern.

Wenn nach dem Zeittraining (8:30 Uhr bis 10 Uhr) um 12 Uhr das große Finale gestartet wird, ist auch im Opel Astra OPC Cup jeder Meter Asphalt hart umkämpft. Neben den Tabellenführern Jari Nuoramo / Juha Hannonen / Daniel Bohr haben noch drei weitere Teams Aussichten auf den Cup-Sieg. Im BMW M235i Racing Cup liegen Michele Di Martino / Moritz Oberheim und Ralf Schall / Mario Merten in der Cup-Wertung mit der gleichen Punktzahl an der Spitze.

Das VLN-Finale 2015 trägt seinen Namen somit völlig zu Recht. Viele ausstehende, enge Entscheidungen geben den Zuschauern am 31. Oktober reichlich Möglichkeit, mit den Piloten auf der Strecke mitzufiebern.

Vorläufige Teilnehmerliste

Schweizer Fahrer und Team

SP7 79 : Rolf Ineichen ; Porsche 991 GT America SP8 135 : Lexus Racing ; Lexus ISF CCS-R 136 : Lexus Racing : ; Lexus ISF CCS-R 139 : Arturo Devigus ; Ferrari 458 Challenge 150 : Lexus Racing ; Lexus RCF SP6 210 : Hofor Racing : Martin Kroll, Michael Kroll, Chantal Kroll, ; BMW M3 GTR 211 : Hofor Racing : Martin Kroll, Chantal Kroll, Roland Eggimann ; BMW M3 CSL SP3 268 : Jules Szymkowiak ; Honda Civic Type R CUP1 339 : Willy Hüppi ; Opel Astra OPC 344 : Roger Vögeli ; Opel Astra OPC 351 : Jasmin Preisig, Marcel Senn ; Opel Astra OPC V6 421 : Rüdiger Schicht, Sebastian Schäfer ; Porsche Cayman S 435 : Ivan Jacoma ; Porsche Cayman S V5 445 : Martin Stucky ; BMW Z4 V4 482 : Friedrich Obermeier, Marc Remo Kündig ; BMW 325i E90 CUP4 533 : Toyota Swiss Racing Team : Manuel Amweg ; Toyota GT 86 H4 600 : Tobias Nell ; Porsche 911 GT3 Cup 601 : Ivan Reggiani ; Porsche 911 GT3 Cup 996 CUP5 669 : Benedikt Frei, « Martin Müller » : BMW M235i Racing Cup 680 : Jules Szymkowiak : BMW M235i Racing Cup 683 : Kevin Jörg : BMW M235i Racing Cup 699 : Pricon Racing : Mark Benz ; BMW M235i Racing Cup

Pressemitteilung VLN

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