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Mexiko-mission für Toyota Gazoo Racing

World Endurance ChampionshipTOYOTA GAZOO Racing nimmt am Wochenende die zweite Saisonhälfte der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft (WEC) 2017 auf der anderen Seite des Atlantiks in Angriff. Das Team reist zum fünften WM-Lauf der Saison nach Mittelamerika um am Sechs-Stunden-Rennen von Mexiko teilzunehmen. 

Zwei der vier Saisonläufe bislang konnte das Team gewinnen und das Titelduell mit Porsche um die Herstellerwertung der WEC geht nun in die entscheidende Phase. Vor dem WM-Lauf in Mexiko liegt TOYOTA noch mit 39,5 Punkte Rückstand auf Platz zwei, wobei bei jedem der noch ausstehenden Rennwochenenden jeweils 44 WM-Zähler zu vergeben sind.

Der TS050 HYBRID Startnummer sieben, gefahren von Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López, konnte bereits drei Mal in dieser Saison die Pole Position erobern und dieses Trio reist nach Mexiko fest entschlossen den für sie ersten Saisonsieg zu erringen.

Im TS050 HYBRID Nummer acht treten Sébastien Buemi, Anthony Davidson und Kazuki Nakajima mit Siegen in Silverstone und Spa im Gepäck als Herausforderer im Titelkampf der Fahrerwertung an. Sie haben derzeit 30 WM-Punkte Rückstand auf das Fahrertrio des Porsche #2.

Mit einer Höhenlage von 2.285 Meter über dem Meeresspiegel herrscht im Autodromo Hermanos Rodriguez deutlicher „dünnere“ Luft als auf anderen Strecken der WEC und es wird folglich schwieriger werden Abtrieb zu generieren. Daher wird das Team, wie bereits Mitte Juli am Nürburgring, mit der Aerodynamik-Variante mit maximalem Abtrieb antreten.

Die 4,304 Kilometer lange Rennstrecke vor den Toren von Mexiko Stadt ist erst seit 2016 wieder Teil des WEC-Kalenders – nach 25 Jahren ohne einen Langstrecken-WM-Lauf. Im Vorjahr gelang TOYOTA GAZOO Racing mit Fahrzeug #6 ein Podiumsplatz nach einer sehenswerten Aufholjagd. Und das trotz eines Unfalls früh im Rennwochenende, gleich im ersten freien Training, der ein Neuaufbau des Autos rund um ein neues Monocoque erforderlich machte.

Der diesjährige WM-Lauf wird Hisatake Murata’s Debütrennen als Team President werden und das Team ist fest entschlossen den Auftakt der Phase der Überseerennen mit einem positiven Ergebnis beider Fahrzeuge anzugehen, bevor es weiter geht in die Vereinigten Staaten und dann nach Japan, China und Bahrain.

Hisatake Murata, Team President: “Ich freue mich auf den WM-Lauf in Mexiko, dem ersten Rennen, dem ich als Team President beiwohnen werde. Das Team hat sowohl in Higashi-Fuji als auch in Köln seit dem Nürburgring unermüdlichen an den beiden TS050 HYBRID im Hinblick auf Mexiko und die weiteren Überseerennen gearbeitet und die bevorstehenden Strecken sollten unserem Auto gut liegen. Wir sind unverändert in beiden Wertungen im Titelkampf und uns ist bewusst, wie wichtig es von nun an sein wird, dass die maximale Punkteausbeute bei jedem Rennen gelingt. Das ist daher unsere Mision für Mexiko.”

Mike Conway (TS050 HYBRID #7): “Das Rennen in Mexiko hat mir im Vorjahr gut gefallen. Es ist eine schmale und Teils verwinkelte Strecke, was vor allem durch den Überrundungsverkehr eine ziemliche Herausforderung darstellt und zu überholen ist auch schwierig, aber der flüssige Verlauf der Kurven gefällt mir gut. Ich freue mich auf den Stadiumabschnitt, der voller Fans und einfach grandios war. Ich bin mir sicher, das wird wieder ein starkes Rennen mit Porsche werden und ich hoffe, das wir am Ende ganz vorn liegen.”

Kamui Kobayashi (TS050 HYBRID #7): “Nach dieser langen Sommerpause freue ich mich wieder ein WEC-Rennen zu fahren. Mexiko ist gewissermaßen der Start in die zweite Saisonhälfte, für das Team ist es daher wichtig gut zu performen und möglichst viele Punkte in der Herstellerwertung der Weltmeisterschaft einzufahren.  Ich denke das Auto wird stärker sein als am Nürburgring, ich bin daher optimistisch, dass wir ganz vorn mitmischen werden.”

José María López (TS050 HYBRID #7): “Nach der Pole Position und dem Podium am Nürburgring freuen wir uns nun auf Mexiko. Gehen wir von dem Rennen dort im Vorjahr aus, dann sollte die Strecke unserem Auto recht gut liegen, also bin ich erwartungsvoll. Und weil es dort ein Stück Lateinamerika ist und Argentinien recht ähnlich, werden wir wohl eine Menge enthusiastische Fans vor Ort haben und ich liebe diese Art von Atmosphäre.”

Sébastien Buemi (TS050 HYBRID #8): “Die Strecke in Mexiko gefällt mir wirklich gut und ich freue mich daher darauf dort wieder anzutreten. Die Gerade dort ist richtig lang und bietet gute Überholmöglichkeiten. Das Stadium ist ein ebenso großartiger Teil der Strecke, es ist jedes Mal überwältigend, wenn man da reinfährt und die vielen Fans auf den Tribünen sieht. Nach Nürburgring und Le Mans will ich endlich zurückschlagen und in Mexiko wieder um den Sieg kämpfen.”

Anthony Davidson (TS050 HYBRID #8): “Wir gehen davon aus, dass wir, beginnend mit Mexiko, im Rest der Saison um Siege fahren werden. Im Vorjahr konnte ich dort wegen einer Rippenverletzung nicht antreten, also wird es mein Renndebüt auf dieser Rennstrecke sein. 2016 war unser Auto dort recht stark und ich denke, dass das diesjährige Auto noch stärker sein wird. Ich will an der Spitze kämpfen und so viele WM-Punkte wie möglich erringen.”

Kazuki Nakajima (TS050 HYBRID #8): “Ich war im Vorjahr erstmals in Mexiko und blieb nach dem Rennen ein wenig länger da, um etwas zu relaxen sowie um das Land ein wenig kennenzulernen und mir gefiel die Atmosphäre sehr gut. Eine schöne Gegend und die Strecke ist ebenfalls sehr interessant. Wir fahren ja unverändert um beide WM-Titel, also wünschen wir uns ein sauberes Rennen und beide Autos auf Podiumspositionen im Ziel. Und um das zu erreichen, werden wir ordentlich Druck machen.”

TOYOTA GAZOO Racing bei den Sechs Stunden von Mexiko:

2016       #5: P5 im Qualifying, Ausfall im Rennen; #6: P6 im Qualifying P6 und P3 im Rennen.

Pressemitteilung Toyota Gazoo Racing

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