Zweiter Sieg in Folge für Black Falcon bei den 24h COTA USA

Der Black Falcon-Mercedes-AMG GT3 (#4, Ben Keating / Jeroen Bleekemolen / Felipe Fraga / Cooper MacNeil) krönte eine dominante Leistung bei den 24h COTA USA mit dem letzten Gesamtsieg der Saison in den 24h SERIES powered .

Das deutsche Team hatte sich im Zeittraining die Pole-Position gesichert und führte bereits bei der nächtlichen Unterbrechung. Danach hatte das Team am Sonntag in jeder Rennrunde die Führung inne und absolvierte insgesamt 610 Runden auf dem 5,513 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs. Das bedeutete eine Rekorddistanz beiden 24h COTA USA, eine Verbesserung der bisherigen Bestmarke von 608 Runden aus dem Jahr 2017.

Das Ergebnis war auch der zweite Sieg in Folge für das deutsche Team bei den 24h COTA USA. Für den stolzen Texaner Ben Keating war es der erste Erfolg bei seinem Heimrennen.

Das Team vertraute offenbar darauf, dass ich mit meinen alten Augen im Dunkeln die Kurven noch sehen konnte“, scherzte Keating zu Joe Bradley von Radiolemans.com. „Das gesamte Team hat einen tollen Job gemacht. Ich war nur ein kleines Rädchen im gesamten System! Es ist ein Teamsport und viele Leute haben dazu beigetragen, dass wir nun jetzt vorne sind. Wir haben unser eigenes Glück geschaffen, es wurden keine Fehler gemacht und jeder ist einwandfrei gefahren.“

Wie im Vorjahr fuhr der Herberth Motorsport-Porsche 991 GT3 R (#91, Daniel Allemann / Ralf Bohn / Robert Renauer / Alfred Renauer) auf Platz zwei über die Ziellinie. Damit hat es das bayerische Team bei jedem Rennen von CREVENTIC auf dem Circuit of The Americas auf das Gesamtpodium geschafft.

Dank eines starken Auftritts nach einem Problem mit der Spritversorgung sicherte sich der Car Collection Motorsport-Audi R8 LMS (#34, Dr. Johannes Kirchhoff / Max Edelhoff / Gustav Edelhoff / Elmar Grimm / Ingo Vogler) den ersten A6-Am-Klassensieg der Saison und den letzten Platz auf dem Gesamtpodium der GT-Division. Nach einem sensationellen Kampf während der gesamten Renndauer fuhr der Audi nur 32 Sekunden vor dem CP Racing-Mercedes-AMG GT3 (#85, Charles Putman / Charles Espenlaub / Joe Foster / Shane Lewis) ins Ziel. Das US-Team schaffte damit das dritte Klassenpodium in Folge bei seinem Heimrennen.

Obwohl Reparatur einer beschädigten Radaufhängung in der Box zu einem Zeitverlust von fast 20 Minuten führte, beendete der Toksport WRT-Mercedes-AMG GT3 (#90, Luca Stolz / Hendrik Still / Martin Konrad / Axcil Jefferies) eine starke Aufholjagd mit Platz fünf der Gesamtwertung und Rang drei in der Klasse A6-Pro. Platz vier in der Klasse und Rang sechs der Gesamtwertung war das Ergebnis einer starken Leistung für den VOLT Racing-Porsche 911 GT3 R (#73, Trent Hindman / Jan Heylen / Alan Brynjolfsson / Richard Heistand) beim ersten Einsatz in den 24h SERIES.

Der Leipert Motorsport-Lamborghini Huracán Super Trofeo Evo 2018 (#710, Harald Schlotter / Aleksander Schjerpen / Alexey Karachev / Denis Soglaev / Gregg Gorski) sicherte sich mit einem fehlerfreien Auftritt den dritten SPX-Saisonsieg in den 24h SERIES Continents 2019. Damit gewann das deutsche Team auch den Titel in der GT-Gesamtwertung der 24h SERIES Continents. Dahinter fuhr der Black Falcon Team Textar-Mercedes-AMG GTX (#464, Alex Böhm / Axel König / Norbert Schneider / Axel Sartingen / Daniel Schwerfeld) auf Platz zwei in der Klasse ins Ziel.

Der Cor Euser Racing-MARC II V8 (#717, Cor Euser / Einar Thorsen / Jim Briody / Sam Allpass / Ward Sluys) schaffte es trotz Probleme mit der Hinterachse als Dritter in der Klasse ins Ziel. Es war die erste Zielankunft des niederländischen Teams mit dem neuen MARC II V8 in den 24h SERIES. Führ Langstreckenlegende Jim Briody war ein Podiumsplatz in seinem letzten Langstreckenrennen ein würdiger Abschluss seiner 54-jährigen Laufbahn im Motorsport.

Ich bin überwältigt“, sagte Jims Ehefrau, Pat Briody, zu Radiolemans.com. „Ich war sein Mentor, sein Coach, alles, und ich habe alles gemacht, was heutzutage die Computer machen, aber ich machte das alles hier, in meinem Kopf. Es war ein unfassbares Wochenende, das wir immer in Erinnerung behalten werden.

Der Porsche Lorient Racing-Porsche 991-II Cup (#911, Jean-François Demorge / Eric Mouez / Dominique Bastien / Frédéric Ancel) sicherte sich in der 991-Klasse den zweiten Saisonsieg des französischen Teams in den 24h SERIES 2019. Zwei Stunden vor Rennende schien der Kelly-Moss Motorsports-Porsche 991-II Cup (#906, Alan Metni / Wayne Ducote / David Ducote / Chapman Ducote / Andrew Davis) noch auf dem Weg zum Sieg, aber dann verhinderten technische Probleme den Erfolg. Das Differenzial musste ausgetauscht werden, so dass der #906 Porsche 991-II Cup schließlich auf Platz drei gewertet wurde.

Dazwischen ging Rang zwei an den MRS GT-Racing-Porsche 991-II Cup (#980, Nicola Michelon / Alexander Marmureanu / JM Littman / Constantin Schöll / David Roberts), der in den letzten zehn Minuten des Rennens mit einem technischen Defekt auf der Strecke ausrollte. Dennoch war der Vorsprung des deutschen Teams groß genug für Platz zwei in der Klasse.

Der RHC Jorgensen/Strom-BMW M4 GT4 (#450, Daren Jorgensen / Brett Strom / Danny van Dongen / Jon Miller) hatte in der Anfangsphase Probleme mit Überhitzung, sicherte sich aber dennoch den ersten GT4-Klassensieg bei den 24h COTA USA, unmittelbar vor dem Sorg Rennsport-BMW M4 GT4 (#451, Olaf Meyer / Björn Simon / Simon Tibbett / Jason Hart / Matt Travis).

Auch beim ST Racing-BMW M4 GT4 (#388, John Boyd / Harry Gottsacker / Anthony Lazzaro / Samantha Tan / Jason Wolfe), der bei der nächtlichen Unterbrechung die Klasse anführte, gab es Probleme mit Überhitzung. Dennoch sicherte sich das Team den letzten Podiumsplatz in der Klasse und komplettierte damit den dreifachen Erfolg für BMW in der GT4-Klasse.

Red Camel-Jordans.nl sichert sich den TCE-Sieg bei den 24h COTA USA

Der Red Camel-Jordans.nl-Cupra TCR DSG (#101, Ivo Breukers / Steven Liquorish / Jerimy Daniel / Jean-Francois Hevey) beschließt die Saison 2019 in den 24h SERIES mit dem Gewinn der TCE-Division auf dem Circuit of The Americas. Jerimy Daniel fuhr das Auto nach 546 Runden auf dem 5,513 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs als Sieger ins Ziel und sicherte dem niederländischen Team damit den ersten Sieg bei den 24h COTA USA.

Zusammen mit dem Erfolg bei den TCR SPA 500 ist es bereits der dritte Saisonsieg für das niederländische Team. Der Auftritt war sogar so stark, dass Red Camel-Jordans.nl unter die ersten Zehn der Gesamtwertung fuhr.

Ein unfassbares Ergebnis für ein so kleines Team“, sagte ein überglücklicher Ivo Breukers zu Joe Bradley von Radiolemans.com. „Offen gestanden hatten wir einige Probleme und wir hatten Glück mit einem ‚Code-60’, gerade als wir einen defekten Stoßdämpfer austauschen mussten. Aber wir haben weiterhin gepusht und nicht aufgegeben. Ich kann es noch immer nicht fassen!“

Obwohl das Auto vorher im Rennen einmal ohne Sprit ausgerollt und aus die Top Fünf der TCE-Division gerutscht war, kämpfte sich der AC Motorsport Audi RS3 LMS (#188, Stephane Perrin / Vincent Radermecker / Matthew Taskinen / Will Neal) bis auf Platz zwei zurück. Der letzte Podiumsplatz ging an den Autorama Motorsport by Wolf-Power Racing-Volkswagen Golf GTi TCR (#112, Jérôme Ogay / Constantin Kletzer / Roberto Ferri / Alberto Vescovi / Yannick Mettler), der nun nach dem Gewinn des europäischen Titels in Barcelona auch den Teamtitel in der TCE-Gesamtwertung der 23H SERIES Continents eingefahren hat.

Der MONLAU COMPETICION-Cupra TCR DSG (#107, Stuart Hall / Christopher Kemp / David Tinn / Tom Black) fuhr verdient auf Platz vier der TCE-Division ins Ziel, gefolgt vom TOPCAR sport by Bas Koeten Racing-Cupra TCR DSG (#131, Fabian Danz / Antti Buri / Kari-Pekka Laaksonen / Ronny Jost). Letztgenanntes Team wurde auf Platz fünf gewertet, schied aber zwei Stunden vor Schluss mit Probleme am Antriebsstrang aus. Vorher hatten die beiden Cupra noch um die Gesamtführung der TCE-Divsion gekämpft.

Der Sorg Rennsport-BMW M240i Racing Cup (#851, Benito Tagle / Michael Nielsen / Frank S. Woody III / Johan Schwartz) beendete einen starken Auftritt mit dem CUP1-Klassensieg und Platz sieben in der TCE-Division, unmittelbar hinter dem zweiten Autorama Motorsport by Wolf-Power Racing-Volkswagen (#114, Lukas Desserich / Stefan Tanner / Yannick Mettler / Christoph Ulrich / Jérôme Ogay).

Die 24h COTA USA waren der Abschluss der diesjährigen 24h SERIES powered . Das nächste Langstreckenrennen von CREVENTIC findet im neuen Jahr statt: Die 15. Auflage der 24h DUBAI werden vom 9.-11. Januar 2020 auf dem Dubai Autodrome ausgetragen. Nähere Informationen gibt es unter www.24hseries.com.

 

 

Pressemitteilung Creventic

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